| Monatsdienst 08/2009 |
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Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter "Person" und brennendem PKW Sonntag morgen, das ist ein Tag wo viele Menschen gerne ausschlafen oder ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie genießen. Für die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Wennigsen hieß dies jedoch ein aufgabenreicher Monatsdienst, der so manchem Feuerwehrmann Schweißperlen auf die Stirn brachte... Technische Hilfeleistung nimmt prozentual gesehen einen großen Stellenwert der Einsätze nicht nur bei der Wennigser Feuerwehr ein. Dabei fällt unter das Stichwort "Technische Hilfeleistung" auch die Rettung von verunfallten Personen aus stark deformierten Autos, wie sie beispielsweise bei einem Verkehrsunfall entstehen können. Bei rund 220.000 km Straße in der Bundesrepublik kommt es fast alle 10 Sekunden zu einem Verkehrsunfall, so dass auch in der Gemeinde Wennigsen immer wieder die Feuerwehren ihr Können unter Beweis stellen müssen. Um in den schwierigsten Situationen professionelle Hilfe den Autofahrern bieten zu können, wurden zwei von einem externen Dienstleister zur Verfügung gestellte Fahrzeuge für das Trainieren mit Schere, Spreizer sowie Rettungszylindern zerlegt. Nach einer Theorie & Praxiseinheit, wo diverse Schnitttechniken sowie Vorgehensweisen erläutert wurden, musste die Einsatzgruppe das Erlernte gleich in der Praxis intensiv testen. Auf der L391 in Höhe des Parkplatzes Wennigsen wurde ein stark verunfalltes Fahrzeug platziert, dass ein Szenario von einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person darstellte. Um den Zeitdruck auf die Einsatzkräfte noch zu erhöhen, wurde weiterhin ein Feuer mit umweltfreundlichen, medizinischem Alkohol entzündet. Neben der Brandbekämpfung, die unter Atemschutz durchgeführt wurde, musste eine patientenorientierte Rettung vorgenommen werden um möglichst schnell und schonend die "Person" aus dem Fahrzeug zu befreien. Parallel dazu wurde das Umfeld rund um die Unfallstelle abgesucht, da ein Kindersitz eine Mitnahme eines Kleinkinds nicht ausschloss. Nach intensiver Suche wurde wenige Minuten später im angrenzenden Feld ein "Säugling" gefunden, der dem fiktiven Rettungsdienst übergeben werden konnte. Nach einer guten Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. |
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